Fressen und Schlafen

Das beschreibt so kurz wie nur eben möglich mein Wochenende. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich schäme mich nicht einmal dafür :D.
Was soll man denn bei dem Wetter auch anderes machen! So heroisch und diszipliniert bin ich bei Weitem nicht, dass ich mich bei Graupelschnee und Minusgraden in die Welt hinaus traue. Wäre ja noch schöner. Immerhin, ich war am Freitag im Kino und am Samstag bei der Hannöse auf dem Geburtstagsbrunch, was auch sehr nett war. Danach ging allerdings einfach nichts mehr, mir sind einfach die Äuglein zugefallen. Scheinbar habe ich das auch gebraucht. Die ganze letzte Woche fühlte ich mich etwas kränklich, so als würde mein Immunsystem mit der Grippe Tango tanzen.

Jetzt geht´s mir besser und ich bin fitter, als ich es die letzte Woche war. Jetzt wird wieder brav gegessen und ein bisschen mit dem Popo gewackelt. Und wenn das nicht langsam aufhört, kontinuierlich zu schneien, dann raste ich aus. Ich mag nicht mehr. Es reicht.

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Guten morgen Welt!

snop
Ich hab ekelhaft gute Laune, ich könnte die Welt umarmen, bin voller Energie und Motivation, die ich bei diesem herrlichen Sonnenschein- an meinem Schreibtisch in die Arbeit investieren kann 😀
Gut, dass heute wenigstens anspruchsvolle Sachen auf meinem Tisch liegen. Ich freu mir^^
Euch allen einen guten Start!

Drachenschätze

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Gestern kam eine weitere kleine Unsäglichkeit bei mir an. Ebenfalls von Betsey Johnson designed haben wir hier Ohrringe mit passender Kette in Form von Drachenklauen, die dicke Perlen halten. Einfach herrlich!

Heute war dann der erste Tag, an dem ich sie austragen wollte. Nachdem mein Morgen grausig begann, nämlich mit kaltem Wasser unter der Dusche, einem schalen Kaffee bei meinem Lieblingskaffeeitaliener und verspäteten Zügen nach Düsseldorf, ganz zu schweigen vom Nichtmehrvorhandensein meiner Lieblingszeitung am Kiosk, stellte ich in der U-Bahn fest, dass einer meiner Ohrringe auf die weite Reise in die Welt gegangen ist.

Meine Stimmung erreichte schlagartig eine neue Marke unter Null. Ist ja nicht so, dass im Moment nicht sowieso alles unterirdisch gut läuft. Hier eine Aufzählung der Dinge, die mir im Moment quer laufen:

Ach wenn…

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…,ja wenn ich es bloß der Mietzekatze gleichtun könnte! Im Moment bin ich einfach nur sterbensmüde und völlig ausgepowert. Eine Woche Urlaub, das wäre jetzt genau das richtige. So mit wegfahren und gar nichts tun. So mit sich um nichts kümmern müssen und die Welt einfach Welt sein lassen. Aber das geht nicht.
Gestern nach der Prüfung ging es direkt in die Stadt, um letzte Bekleidungs-Fragen für die anstehende Hochzeit zu klären. Ich fand wunderbare Schuhe mit der passenden Clutch (beides schwarzer Lack, sehr chick) und mein Petzibär und sein Liebster fanden perfekt sitzende Anzüge (ebenfalls trés chique, einmal dunkelblau, einmal Nougat). Gar nicht so einfach, für ein Viertel-Pfund-Schüttelfrost wie Herrn Pätzold einen Anzug zu finden. Der Mann sagte schon von Anfang an, geht mal zu h&m, die sind doch immer so schmal geschnitten. Hätten wir mal direkt auf ihn gehört, das hätte uns eine Menge Rennerei erspart.
Heute dann Arbeit, morgen Arbeit, morgen am Abend eine Geburtstagsparty, Samstag der Polterabend und nächste Woche ist es schon soweit: Die Hochzeit steht an. Dafür werden noch Pralinen gemacht, dazwischen muss ich noch arbeiten gehen und und und.
Ich hoffe einfach mal, dass ich bei all dem Zunder ein paar Kilos verliere. 😉

Frühstück und Heimatliebe

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Das ist mein Frühstück. Es ist fad und schleimig. Ich dachte, anstatt Honig mal mit einem halben Gläschen Früchte Hipp zu süßen, könnte eine gute Idee sein. War es nicht….die Früchte schmeckt man kaum durch und der Joghurt hat, wie schon erwähnt, eine merkwürdige Konsistenz angenommen. Der Hunger treibts rein, der Ekel treibts runter. Nein, mal ehrlich, so schlimm ist es auch nicht. Ist halt einfach unspektakulär. Vielleicht gibt es morgen früh einfach mal wieder ein Butterbrot! Mhhhhh…..hab ich lange nicht gegessen.

Heute morgen konnte ich das erste Mal wieder an meiner Heimatschwebebahnstation einsteigen. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich eine wuppertaler Schnecke, eine, die mit Regenschirm auf die Welt gekommen ist (auch, wenn ich viele Jahre außerhalb leben musste). Wie ihr vielleicht auch wisst, haben wir hier die einzige, echte und wahre Schwebebahn, der Zug, der auf dem Kopf fährt und sich wie ein stählernes Rückgrat durch das Tal zieht. Ich fahre nahezu täglich mit ihr, weil sie einfach das schnellste Verkehrsmittel hier bei uns ist und man immer viel zu gucken hat. Ich glaube es gibt keinen Wuppertaler, der sie nicht liebt. 🙂
Meine Heimatstation, das ist die Völklinger Straße. Seit Oktober musste ich jetzt auf sie verzichten und auf die Loher Brücke ausweichen, da die ganze Station abgerissen und im historischen Stil wieder aufgebaut. Nahezu schrecklich war das. Aber jetzt ist alles gut, die Station ist wieder hübsch und nutzbar!

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