Ben Aaronovitch- Whispers Underground

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Zwar wollte ich den dritten Band der Peter Grant Romane, oder auch Die Flüsse von London 3 erst lesen, wenn er im Juni auf deutsch erscheint, aber nachdem ich die signierte Ausgabe in London gekauft hatte, konnte ich mich natürlich nicht mehr zurückhalten
(Die Flüsse von London, Schwarzer Mond über Soho, wer nachlesen möchte worum es geht).

***ACHTUNG, SPOILER ZU TEIL 1 UND 2 ENTHALTEN!***

Peter und Nightingale haben Zuwachs im Folly bekommen nachdem auch Peters Kollegin Lesley ihre magischen Fähigkeiten hervorgekitzelt hat. Verstärkung kann nicht schaden, immerhin ist der Mann ohne Gesicht zum Ende des letzten Falles doch noch entkommen und hat sich als äußerst starker Gegner gezeigt. Statt sich voll und ganz auf die Suche nach dem mysteriösen Unbekannten konzentrieren zu können, wird Peter zu einem Todesfall in der Londoner U-Bahn gerufen. Der junge Amerikaner James Gallagher wurde mit einer Tonscherbe erstochen und Peters Gespür für Vestigia sagt ihm, dass es sich um magisches Töpferwerk handelt. der Umstand dass es sich bei dem toten um den Sohn eines Senators handelt, bringt das FBI auf den Plan, was Peter in seinen Handlungen einschränkt. Wie weit er in den Londoner Untergrund abtauchen muss um mehr über seinen Fall zu erfahren und was er dort alles findet, lässt den Leser schaudern. Die Londoner Tube sieht man nach dieser Lektüre mit anderen Augen….

Auf deutsch erscheint der Roman im Deutschen Taschenbuch Verlag im Juni 2013 unter dem Titel Ein Wispern unter Baker Street. Traurig, dass der Verlag so hinterher hinkt, denn der vierte Teil kommt im Englischen schon Ende Juni und wird da heißen: Broken Homes. Amazon gibt folgende Aussicht auf die Story des vierten Bandes:

In the new novel DC Peter Grant must head south of the river to the alien environs of Elephant and Castle. There’s a murderer abroad and, as always when Grant’s department are reluctantly called in by CID, there is more than a whiff of the supernatural in the darkness. Full of warmth, sly humour and a rich cornucopia of things you never knew about London, Aaronovitch’s series has swiftly added Grant’s magical London to Rebus‘ Edinburgh and Morse’s Oxford as a destination of choice for those who love their crime with something a little extra.

London 3: Der Tag des Squirrel-Massakers

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Wir begannen unseren Tag nach einer unglaublich geruhsamen Nacht mit einem Frühstück im Gemeinschaftsraum. Wir hatten gestern Brot und Aufschnitt gekauft und uns selbst versorgt. Dann gings auf in die City. Zu Harrods. Es war nicht halb so beeindruckend wie ich in Erinnerung hatte, aber trotzdem toll. Die Food Halls sind immer einen Besuch wert und ich habe auch dieses Mal was Feines gefunden. Von dort aus starteten wir durch in den Hyde Park. Eine gute Wahl, denn wir hatten heute strahlendsten Sinnenschein am Vormittag und konnten so am Wasser schön Sonne tanken.

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Im Hyde Park, schon fast Kensington, steht die Peter Pan Statur. Ich habe sie schon öfters gesehen, mir fallen aber immer andere Dinge an ihr auf. Die Schnecke zum Beispiel habe ich bisher immer übersehen. Nachdem wir den großen Teich umrundet hatten und uns Richtung Buckingham aufmachten, kamen wir an einem Gestrüpp vorbei, in dem sich seeeehr viele Eichhörnchen tummelten. Die Viecher sind hier ja eh in jedem Park in rauen Mengen. Da das B-Hörnchen als  Hobbyfotograph heute in Tierfotographie machte, versuchte ich eins anzulocken. Klappte auch gut. Zu gut. Es hat mich einfach mal gebissen. Und zwar richtig. Direkt in die Fingerkuppe, schön tief rein ins Nagelbett. Es hat geblutet wie sonst was. Gut, dass das B-Hörnchen Pflaster und Desinfektionsmittel dabei hatte. Und gut, dass es in England keine Tollwut gibt. Und gut, dass meine Tetanus-Impfung vor nem Monat mit der Keuchhustenimpfung zusammen aufgefrischt wurde. Scheiß Vieh.

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Nach dem Schrecken ging es zum Buckingham Palace. Die Queen war da und da war auch irgendwas im Gange. Aber was genau wissen wir nicht. Von da aus ging es erst Mal zum Piccadilly Circus bei Mäcces Mittagessen. Dann in den größten Buchladen hier in England, Waterstones. Hier fand ich auch was hübsches.

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Nach Waterstones ging es zu Hemleys in der Regent Street. Ein Spielzeugladen über 5/6 Etagen. Die Mitarbeiter sind, da waren wir uns alle einig, alle auf Droge oder geiseskrank. Das einzig schöne waren die Zauberstab-Replika aus den Harry Potter Filmen.
Nach diesem Flash ging es in die Carnaby-Street, ein wirklich wunderbares Viertel wo sich viele Designer- und Alternarivläden aneinander reihen. Wir waren bei Converse, die dort wirklich günstig sind, doch alle die mir direkt ins Auge sprangen gab es nicht in meiner Größe 😦

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Tatsächlich wurde es dann schon Zeit zu Abend zu essen, wozu wir mit der Tube zur London Bridge fuhren um in der nähe des Globe in einem anatolischen Restaurant zu essen. Dazu später mehr.

Nach dem Essen, das und einen grausigen Regenschauer ersparte, fuhren wir zurück bach Kings Cross, unserer „Heimatstation“ und nahmen hier noch ein, zwei, drei, vier Bier/Cider im O’Neills.

Duschen ist ja soooooooo schön!

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London 2: Abendessen im Vegetarians Paradise

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Direkt bei uns um die Ecke, in der 59 Marchmont Street 59 liegt das Vegetarians Paradise, ein indisches Bhel Poori Haus. Man bekommt hier vegetarisches All-You-Can-Eat, mittags für £4,95, abends für £5,95. Dazu gab es ein Kingfisher, mein erstes indisches Bier.

Die Duschen im Hostel sind nicht so schlimm wie erwartet, jetzt geht’s frisch geduscht in die Heia!

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London 1: Die Ankunft

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Gut, dass die Männer so panisch waren den Flug zu verpassen und meinen Schwiegervater gebeten hatten, eine halbe Stunde eher uu kommen, denn gleich nachdem wir schlafen gegangen waren, muss es zu schneien begonnen haben. So konnten wir entspannt nach Köln-Bonn fahren, trotz Schneegestöbers. Wir waren mit die ersten am Flughafen und konnten so problemlos und schnell unsere Koffer aufgeben. Ich hab den kleinsten und leichtesten mit Knapp 7 Kilo…..irgendwas mache ich falsch….ein kleines Frühstück, ein paar Kippchen und nen Kaffee später ging es auch schon fast los, erst mussten jedoch die Tragflächen enteist werden. Abgesehen von einer penetranten Mitreisenden.

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In Stensted angekommen hatten wir kaltes, aber sonniges Wetter. Da wir früher als gedacht durch waren (You guys wanna stay in the terminal or cross the border to UK?!), konnten wir problemlos einen Bus früher nach London rein nehmen. Den Shuttleservice hatten wir vorab gebucht. In London angelommen, Oystercard gekauft und direkt in die Ubahn geschmissen um zum Generator Hostel zubkommen. Da unser Zimmer noch nicht ferig war, haben wir die Koffer eingeschlossen und sind losgezogen.

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Wir fuhren nach Camden Stables, dem alten Pferdemarkt, bzw. den Stallungen in denen dieTierärzte früher waren. Heute kann man dort shoppen nach Lust und Laune, viel handgemachtes und viel Second Hand. Allerdings ist Second Hand dort seeeehr teuer. Ich sah ein wundervolles Hosenkleid aus den 60ern, aber abgesehen davon, dass ich kaum reingepasst hätte, wäre es sicher unbezahlbar gewesen.

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Von dort gings Richtung Tower Bridge, das Embankment lang, am globe vorbei, über die Milleniumbridge zur St. Pauls Cathedral bis zur nächsten U-Bahnstation. Von dort rüber nach Westminster, den Big Ben und die Houses of Parliament bewundern. Rasule hatte auch Spaß. Ab sofort muss sie in den Schrank wenn wir unterwegs sind.

Jetzt Bier, Cider und Abendessen. Dann Bett.

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London calling

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Es ist soweit, es geht ins Bett, denn in aller Frühe geht unser Flug nach London. Der Mann und ich werden eine Woche gemeinsam mit dem A- und dem B-Hörnchen in der englischen Hauptstadt rumturnen. Diät aus, Urlaub an. Der erste Urlaub seit fünf Jahren. Da unser Hostel angeblich freies W-Lan anbietet, werde ich euch wohl auf dem Laufenden halten. Cheerio, Die Schnecke

Von Geld, Frühstück und Labskaus

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Gestern war ebenso ereignislos wie aufregend. Komische Kombination, ich weiß, aber das geht. Es ist nun keine ganze Woche mehr, bis der Mann und ich zusammen mit A- und B-Hörnchen nach London fahren. Quasi jetzt in sieben Tagen sind wir schon da. Ich bin ganz aufgeregt, denn es ist mein erster Urlaub nach fünf Jahren. Soviel zum Thema faules Studentenpack….
Nachdem ich mir meine obligatorischen Frühstücksbrote gemacht hatte, heute eins mit Kääääse und eins mit Quark und Gelee, ging ich daran, meine Spardosen zu plündern. Ich habe derer zwei, eine chinesische Glückskatze die alles an Kleingeld frisst und eine Cinderella, in der Weihnachtsgeld geflossen ist, so wie alles an zwei Euro Stücken was mir in die Finger kam seit Ende Dezember. Das Ergebnis gefällt: Etwa 350€ konnte ich so hamstern. Das Hotel für den Mann und mich ist somit bezahlt.

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Nachdem wir bei der Bank waren um die Mäuse einzuzahlen, lud der Mann mich auf ein Heißgetränk und ein wunderbares Pan Arezzo ein. Wer von euch mal nach Wuppertal kommt, der sollte es auf keinen Fall verpassen, das Milias Coffee zu besuchen. Hier bekommt man leckere Snacks und besten Kaffee, ausgefallenen Tee und man trifft nette Leute.
Wir saßen neben einer giggelnden Runde 16-jähriger die sich über die Skandale in ihrer Clique austauschten. Sagt man heute noch Clique?! 😀 Es war auf jeden Fall äußerst amüsant! Was der Lukas so abzieht, also das geht mal so gar nicht, Alter, aber voll krass nicht, was der sich alles rausnimmt!

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Den Abend verbrachten wir dann bei A- und B-Hörnchen. A-Hörnchen die gute hat Labskaus gekocht und ich war schon immer so neugierig darauf. Seit gestern weiß ich, ich bin ein Fan! Alles leckere Dinge, die ich so schon mag, wie sollte man sie nicht mögen, wenn sie zusammenkommen?^^
Nach dem Essen quatschten wir noch über unsere Reise. Bin ich aaaaaaufgeregt! Uiuiui!

Ben Aaronovitch- Schwarzer Mond über Soho

Schwarzer Mond über Soho

Schon am 1. Juli wird es soweit, sein, der Folgeroman zu Die Flüsse von London wird erscheinen! Ich bin hoch erfreut, dass ich nicht so lange warten muss, bis ich endlich wieder Abenteuer mit Peter Grant und Detective Inspector Thomas Nightingale erleben kann. Diesmal rafft es wohl einen Jazzmusiker nach dem anderen dahin. Natürlich unter myteriösen Umständen! Ich freu mich sehr drauf!