Beste Lunchies

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Mittagessen ist ja immer so eine Sache. Vor allem wenn man im Büro oder in der Uni ist. Bin ich arbeiten, habe ich einen Rewe vor der Tür den ich de gusto plündern kann. Bin ich in der Uni, muss ich versuchen den Mensa- und Cafeteriafallen zu entgehen, denn davon gibt es einige.

Schon vor ein paar Wochen entdeckte ich, dass man im Rewe jetzt auch abgepackt vorgegarte Kartoffeln kaufen kann. Pur in Scheiben, pur als Drillinge und noch in verschiedenen Würzungen und als Wedges und so ein Kram. Von denen sehe ich einfach mal ab, weil die mit Öl und Zucker und so Kram versetzt sind und daher keinen Anspruch auf Sattfaktor erheben können. Ich bleibe bei denen „en nature“.

Nun habe ich es mit Kräuterquark probiert. Kann ja potentiell ne feine Sache sein. Ist aber nicht so meins. Ich weiß nicht ob ich einen an der Waffel habe, aber ich finde das einfach trocken. Die Kartoffeln saugen jegliche Feuchtigkeit aus dem Quark. Altbewährt und daher heute auf meinem Teller: Das gute Tzatziki von Apostels. Mjam…..

So habe ich genug Nahrung um auch nach der Arbeit noch Schwimmen zu gehen ohne aus den Latschen zu Kippen oder an der Badematte zu nagen weil ich so Kohldampf habe. Hach, es läuft gut!

Dönersalat

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Eigentlich hätte ich meine Zähne auch mit Hochgenuss in einen Döner schlagen können. Mit 13 Punkten ist der ja auch vertretbar für ein Mittagessen. Aaaaber, so dachte ich bei mir, es soll ja alles besser werden, also nehm ich mal Salat. Der war riesig. Unbeschreiblich groß und sehr reichhaltig. Trotzdem bin ich besser gefahren als mit dem Döner himself: Für das Fleisch 5 Punkte satt plus 2 Fett. Für das Essig-Öl-Dressing zwei, macht komplett 9 Punkte. Ich bin zufrieden. Mal sehen, wann mich heute das Nachmittagstief trifft.

Beef!

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Ihr werdet inzwischen mitbekommen haben, dass der Inder „Manju“ im Sevens hier auf der Kö mein Herz erobert hat. Heute entschied ich mich ein weiteres Mal für die Beef, also Rindfleisch Variation. Eigentlich merkwürdig, wenn Inder Rindfleisch zubereiten, aber sie haben es drauf. Absolut zartes Fleisch, super leckere Sauce und dazu bester Reis. Die Portion auf dem Foto ist eine „kleine“. Absolut ausreichend und preislich mit 3,90 auch im guten Mittelfeld. Um Apu aus der Simpsons-Welt zu zitieren: „Gutes Curry, guter Reis, iss mit Hunger, iss mit Fleiß!“

Indischer Spinat

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Nach dem Chaos heute morgen und dem Geraffel den Zug noch pünktlich zu bekommen, hatte ich heute Mittag ganz schön Kohldampf als es endlich in die Pause ging. Ich entschied mich spontan wieder für…indisch. Und zwar nahm ich Palak Paneer, dass der Petzi ja schon am Montag gegessen hatte. Meine Gute, war das lecker. Aber beim nächsten Mal muss ich fragen, ob es das auch als halbe Portion gibt. Es ist einfach zu viel. Ich habe mir den Rest einpacken lassen für heute Abend, quasi eine ganze Portion wegzuschmeißen hätte ich nicht eingesehen. Beim nächsten Mal muss ich fragen, ob es auch halbe Portionen gibt.
Weil ich noch was für den süßen Zahn brauchte entschied ich mich für Eis. Schokoladeneis. In der Waffel. Moaaah. Super. Ich kann das Zeug einfach das ganze Jahr über essen.

Trotz allem bin ich irgendwie Punkte-verwirrt. Ich gab mir sieben satt für den Reis und nun 5 für die Portion Palak Paneer. Ist ja quasi nur Spinat, mit Frischkäse und etwas Öl. Wenn ich das heute Abend weiteresse, muss ich mir dann noch einmal 12 berechnen? Also noch einmal sieben satt und 5 für den Spinat? Oder nur 5 weil 7 satt hatte ich ja schon? Ich bin verwirrt….

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Wieder indisch

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Ich weiß nicht, ob es die winterlichen Gewürze in der indischen Küche machen, oder die Schärfe des Essens, die bei dem usselig-kalten Wetter draußen innerlich so schön warm macht, aber es gab heute Mittag wieder indisches Essen. Ich habe mich diesmal für die vegetarische Variante entschieden, weil es so schön bunt war. Mach ich nicht nochmal, schmeckte ziemlich langweilig.

Viel leckererer war das Palak Paneer was der Petzi hatte…..indischer, angebratener Frischkäse mit Spinat. Mhhhh…das war bei weitem nicht so scharf wie mein essen und schmeckte irgendwie einfach lecker. Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Geschmack raus hatte an den es mich erinnerte: Die knusprige Haut von Brathähnchen. Ich denke mal die kochen das einfach mit Hühnerfett oder so. Also wirklich vegetarisch ist das ja dann nicht….ich wäre da skeptisch….:D

Auf jeden Fall bin ich jetzt rundum satt und werde gleich dem Postprandialen Vigilanz Suppressions Syndrom verfallen….farewell, bis später….

Scharfe Pause

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Im Sevens auf der Kö gibt es seit einiger Zeit einen neuen Inder, Manju. Ich war sehr skeptisch weil man gerade mit indischem Essen schnell auf die Nase fällt wie ich finde. Aber heute zog mich der weihnachtliche Duft der Gewürze zu diesem Laden rüber. Ich entschied mich für Beef irgendwas mit Reis. Der Teller den ich bekam war unerwartet riesig. Und das Essen wirklich scharf. Das Rindfleisch allerdings war einfach nur zart und wunderbar! Ich bin sehr zufrieden mit dieser Wahl.

Leider kann ich es punkte-technisch nicht wirklich einordnen, da ich mein Büchlein nicht dabei habe und die Online-Sache mir nicht das richtige ausspuckt. Ich gebe einfach mal sieben satt für den Reis und acht für das Fleisch in der Sauce.

Was die Impfung angeht, so bin ich immer noch tierisch schlapp. Ich habe ein wenig Fieber und mir tut jeder einzelne Muskel weh, obwohl ich mich nicht angestrengt habe. Naja, wird schon werden, woll? Immerhin war es für einen guten Zweck.

Bisheriger Unitag

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Es ist ein kalter und regnerischer Tag in Wuppertal. Und eigentlich ein ziemlich sinnloser Tag. Bis auf ein erfolgreich leckeres Mittagessen habe ich noch nicht allzu viel geschafft. Dabei muss ich endlich mal ein Protokoll schreiben, das abgegeben werden will. Nervig. Wirklich nervig. Immerhin ist es hier im Café Satz, unserem Fachschaftsraum, schön muckelig warm und der Kaffee fließt in Strömen.

Jetzt um vier wird es hier auch etwas ruhiger und es ist daran zu denken mal einige Sätze schreiben zu können. Das ich selber nicht in meine heimischen Hallen eile liegt daran, dass heute um sechs endlich mein Step-Aerobic Kurs beginnt. Ich bin schon ein kleines bisschen aufgeregt. Hoffentlich stolper ich nicht über diese eine Stufe, die da vor mir liegt. Könnte mir passiern, klingt nach mir 😀

Den leichten Weg gehen

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Vielleicht kennt der ein oder andere das ja: Mittagspause mit den Kollegen und alle haben Bock auf FastFood. Du selbst eigentlich auch, aber du darfst ja nicht, denn du bist zu dick und du möchtest abnehmen.

Mpfh….schwierige Situation. Ich begann zu rechnen. Mein Lieblingsburger hat- in der kleinen Ausführung- 16 Punkte. Dazu eine Pommes, Minimum sieben, eher neun, Mayo, ist ja klar, nochmal zwei….macht summa sumarum für eine Mahlzeit ( die dazu meine erste heute wäre) 27 Punkte. Blieben noch drei für den Rest des Tages. Gut, dachte ich, der Mann willigte heut Abend als Entschädigung in eine 0-Punkte-Suppe ein, also hau mal rein. Ist ja alles gut, solange du in deinen Punkten bleibst.

Das mag so auch alles okay sein, aber so wirklich wohl war mir mit dem Gedanken nicht. Also wurde umgedacht. Ein Delight Salad mit Balsamico-Dressing für sage und schreibe einen Punkt, eine kleine Pommes und einen Cheeseburger. Denn ich mag wirklich Fast-Food. So komme ich mit allem drum und dran auf 17 Punkte. Zehn gespart.

Das Hungerloch, das so gegen drei oder vier kommen wird (Fastfood hält bei mir echt nicht lange an), werde ich mit einem Äpfelchen stopfen.

Gewohnheitstier

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Ich bin eins. Sogar ein ziemlich arges. Wenn Dinge nicht so laufen, wie ich es gewöhnt bin, oder wenn Pläne sich spontan ändern, kann ich nervös bis ausfallend werden. Wenn sich etwas in meiner Umgebung ändert, ist es besonders schlimm. Als der Mann und ich vor drei Jahren zusammen gezogen sind, hieß es für mich, das elterliche Nest zu verlassen. Uiuiui…war das ein Akt.

Nicht ganz so drastisch, aber noch immer schwierig ist es mit meinem Mittagessen hier in Düsseldorf. Ich hab hier so meine Anlaufstellen, die ich kenne und wo ich weiß, dass mir das Essen schmeckt und ich es ohne große Rechnerei von Punkten futtern kann. Deswegen gab es heute Mittag mal wieder eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark. Heute mal ganz mutig mit Brokkoli. Vermutlich das am häufigsten fotografierte Essen auf diesen Blog. Wenn ich euch damit langweile, nur zu, sagt es 😀

Unbehaun und asiatisch….

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Am Samstag war ich mit meiner Frau Mama in Düsseldorf auf dem Aachener Platz. Hier findet seit nunmehr 30 Jahren jeden Samstag ( und ich glaube auch jeden Mittwoch), ein Trödelmarkt statt. In der Mitte des großen Platzes steht ein großes Zelt, in dem neben vielen Ständen mit schönen Antiquitäten, ein kleines Café und eine Bühne stehen, auf der Jazz gespielt wird. Draußen auf dem Platz bekommt man alles, von frischem Gemüse, über Klamotten bis hin zu Drogerieartikeln ( die in der Regel nicht günstiger sind als im Laden). Natürlich gibt es hier auch Trödel, nicht nur Neuwaren. Am Samstag trieb mich aber weniger der Trödel nach Düsseldorf, als der Hunger. Denn schon mein ganzes Leben futter ich hier an besonderen Samstagen mein Lieblings-China-Essen. Ich hab keine Ahnung, wie die Leute vom Stand heißen. Ich bin nicht einmal sicher, welcher Nationalität sie angehören. Ich glaube sie sind Vietnamesen oder Thais. Aber sie machen die besten Frühlingsrollen der Welt und sind unsäglich freundlich.

Oben auf dem Foto seht ihr das Glück der Erde: Einen gemischten Teller, ohne Reis, dafür mit mehr Salat. Darauf befinden sich ein Hühnerspieß, ein WanTan, ein Stück frittiertes Huhn, eine frittierte Garnele und eben eine dieser Frühlingsrollen. Darüber wird liebevoll die hausgemachte Süßsauersauce verteilt. Es ist soooooo lecker! Und alles wird von der alten Mama des Besitzers zubereitet, sie rollt jede Frühlingsrolle von Hand. Solltet ihr einmal an einem Samstag in Düsseldorf sein, dann fahrt mit der 712 bis zum Aachener Platz und holt euch dort diesen Teller! Es lohnt sich!

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Dem Tipp eines Arbeitskollegen folgend, ging ich nach dem Trödeln mit meiner Mama in eine nahe gelegene Eisdiele, die mir als sehr gut empfohlen wurde. Zwar hat es nun ein wenig gedauert, bis ich es mal geschafft habe, aber ich habe es probiert. Die Eisdiele Unbehaun in der Aachener Straße 159 in Bilk, gibt es schon seit über 100 Jahren. Das ist für eine Eisdiele schon ziemlich beeindruckend. Die Schlange vor der Eisdiele ist meist noch beeindruckender. Sie ist seeeehr lang.
Bei meinem ersten Besuch war ich jetzt tatsächlich ein wenig überfordert. Was ich nämlich nicht wusste: Man wählt hier nicht nach Kugeln aus, sondern nach Bechergröße. Und es gibt nicht so viele Eissorten, wie in einer herkömmlichen Eisdiele. Es sind tatsächlich ganze fünf Eissorten gewesen, die uns zur Auswahl standen. Nuss, Vanille, Schoko, Erdbeere und Zitrone. Ich wählte Schoko und Nuss. Meine Mama Vanille und Zitrone. Das ganze wird dann in den jeweiligen Becher gespachtelt. Und zwar randvoll.

Ich war beim ersten anschlecken tatsächlich ein wenig enttäuscht. Das schmeckte ziemlich fad. Einfach relativ geschmacksneutral. Es dauerte ein bisschen, bis ich kapierte, wie wunderbar das eigentlich ist. Denn hier wird tatsächlich nur auf Basis bester Milch und unter Verzicht von Zusatzstoffen Eis hergestellt. Nur das, was wirklich in die Sorte rein muss, ist auch drin. So schmeckt das Vanilleeis in erster Linie nach Milch und erst im Abgang leicht nach Vanille. Und dann auch nach Vanilleschote, nicht nach dem künstlichen Vanillearoma, was man sonst so kennt. Richtig gut. Und ebenfalls zu empfehlen, wenn ihr mal nach Bilk kommt.