Rund um Wuppertal Etappe 1&2

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Am Samstag war Partytime im Hause der Petzikowski & Co. KG und es wurde prophezeit, dass wir Mädels es auf keinen Fall schaffen würden, am nächsten Morgen unsere Hintern zu bewegen und wandern zu gehen. HA! Und ob! Trotz ganz minimaler Katerstimmung machten wir uns am frühen Vormittag mit der Bahn auf den Weg zum Ausgangspunkt der ersten Etappe des „Rund-um-Wuppertal“ Weges in Remscheid-Lüttringhausen.

Ich bin diesen Weg vergangenes Jahr schon in Teilen mit dem Wokstof und seiner Hannöse gegangen und damit meine Lala ihre neue Stadt in allen Facetten kennen lernen kann, gehe ich ihn mit ihr noch einmal in Gänze.

Eine Etappe wäre für Pussies gewesen, daher haben wir gleich zwei gemacht. Auf und ab und die meiste Zeit durch Wald und Wiese, vorbei an der Ronsdorfer Talsperre und bis an unser Tagesziel, das Paradies in Wuppertal-Sudberg. Auch wenn ich mit nicht vorstellen kann, ausgerechnet da das Paradies zu finden 😀

Knapp 19 Km haben uns angemessen geschlaucht und wir waren glücklich, hinterher geduscht und mit Futter im Bauch auf der Couch zu sitzen. Da für das Lalabärchen nun erst einmal Urlaub angesagt ist, wird die nächste Etappe ein paar Wochen warten müssen. Aber man kann ja zwischendurch auf andere tolle Wege in der Umgebung ausweichen.

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The Incredible Snail!

Kinder, ich kann euch gar nicht sagen, wie platt ich bin. Ich krieche unter der Teppichkante. Es ist keune zehn und uch lieg schon seit einer Stunde im Bett und zwinge mich noch nicht zu schlafen, weil ich sonst morgen viel zu früh wach wäre. Ich war heute wieder mit dem Wokstof und der Hannöse wandern. Hier die Bilanz:

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Der Mann war heute morgen so gütig, uns zu unserem Ausgangspunkt zu bringen. Bei -7° und strahlendem Sonnenschein starteten wir in Walbrecken irgendwas in Richtung Remscheid Lüttringhausen, wo wir die in der letzten Woche noch begonnene Etappe beendeten.

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Gestärkt mit einem Eis ( Cornetto Buttermilch Zitrone, mein Favourit), ging es dann weiter an Lüttringhausen vorbei, durch das Blombachtal, über die Mauer der Ronsdorfer Talsperre, hinunter ins Gelpetal, am Remscheider Hasten vorbei und von hinten durch die Brust ins Auge dann an Wuppertal Cronenberg vorbei nach Sudberg hoch. Das ist so ungefähr der Pickel auf dem Arsch der Welt….

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Wir sind viele Berge runter und gefühlt doppelt so viele wieder hoch gelaufen, was aber von Woche zu Woche weniger eine Herausforderung ist, sondern sogar Spaß macht. Hin und wieder auf dem Weg die Pumpe hoch zu treiben ist einfach genial.

Wer sich über die Fotos vom.Tunnel wundert: Da geht es unter der A1 her. Ich war verwundert ob der Höhenangabe. Hannöse neben dem Tunnel ist etwa 1,73 groß, wie also sollte die Durchfahrtshöhe nur 4 Meter betragen?! Des Rätsels Lösung: Im Tunnel gehts bergauf. Hatte ich bisher noch nicht gesehen.

Wir haben viele tolle Dinge gesehen. Natürlich eine Menge schöner Eisformationen, indische Laufenten, einen hübschen aufgemöbelten Bauwagen, eine Menge Stinkeponys ( ich kann nicht so gut mit Pferden) und noch mehr Hunde.
Besonders im Gelpetal waren eine irre Menge an Spaziergängern unterwegs.
Wir waren etwas mehr als sechs (!) Stunden stramm unterwegs. Wirkliche Pausen haben wir nicht gemacht, weil es dafür einfach zu kalt war. Gerade als wir unseren Endpunkt erreichten ( Die Straße die vor der Bushaltestelle abging hieß einfach nur Paradies), kam der Bus Richtung Heimat und just in dem Moment begann es leicht zu schneien. Phantastisch!

Unzufrieden bin ich teils mit der Auszeichnung des Weges gewesen. Gerade zwischen Wallbrecken und Lüttringhausen haben wir sehr oft auch kurz nacheinander den Führer fragen müssen, da wir ums Verrecken kein Zeichen gefunden haben. Frustrierend, da die ungewollten Pausen den königlichen Groove stören….

Daheim wartete der Mann mit Bratkartoffeln und Wurst auf mich. Er hatte Salat dazu, ich Bohnen von Muttern. Punkte habe ich heute nicht gezählt, ich denke das ist aber auch okay so….
Mehr Bilder von der Strecke und von mir im Bach findet ihr in Wokstofs Bericht. Da mein Akku dank GPS immer so schnell schlapp macht, muss er das knipsen übernehmen 🙂

Wanderung durch Mittelerde

Da habe ich doch gestern tatsächlich auf speichern geklickt, anstatt den Artikel zu veröffentlichen. Hier also der Artikel von gestern über die Wanderung von gestern….

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Heute war wieder Arsch-Hoch-Wandertag mit dem Wokstof und der Hannöse. Es ging weiter mit dem Rund-Um-Wuppertal-Weg von der Pülsöhde in Langerfeld über den Ehrenberg nach Kemna runter, wieder den Berg rauf und wieder runter nach Wuppertal Beyenburg mit der alten Klosterkirche und dem Stausee.

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Um den See rum ging es dann wieder in den Wald und den Berg hoch, bis wir auf den Höhen angekommen waren. Schöner Moment: Hannöse liest aus dem Wanderführer vor: „(…) können sie ringsum das wundervolle Panorama der bergischen Höhenzüge bewundern.“ Um uns herum nur dichtes Weiß. Nebel soweit das Auge eben nicht reicht, geschätzt 70 Meter Sicht. Da hatten wir die Bushaltestelle, die wir als Etappenziel ausgeguckt hatten, aber auch schon erreicht.

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Hier seht ihr einen kleinen Zeitzeugen auf dem Ehrenberg, nicht weit vom ehemaligen KZ-Kemna. Nicht den gruseligen Elf, sondern den privaten Minibunker. Der Transport wäre sehr teuer, daher steht er noch immer auf der Wiese. Die Besitzerin des Hofes hat selbst als Kind in Bombennächten mit ihren Eltern dort drin gesessen. Beschuss wird es genug gegeben haben, denn in dem Tal weiter südlich, in das wir von hier aus abstiegen, war und ist nich einiges an Industrie. Zwei Firmen sitzen dort, die jeder von Euch kennt und von denen jeder etwas zu Hause hat: Vorwerk, produziert Staubsauger, Küchenmaschinen und Teppiche und die Firma Erfurt stellt so ziemlich jede deutsche Raufasertapete her. So viel zum Thema „aus Wuppertal kommt nix gescheites“. Tz. Banausen

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Diese Etappe der Wanderung war unglaublich befriedigend! Drei wirklich anspruchsvolle Anstiege, wechselnde Landschaft, tolle Bauwerke und immer wieder der Moment, in dem man sich freut wo man lebt.
Ich hätte problemlos noch weiter laufen können, aber dann hätte ich mich auf jeden Fall übeenommen. So wars perfekt.

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Daheim angekommen ging es erst einmal eine Stunde mit Lektüre in die Wanne, später kamen dann die Wanderhühner zum Abensessen rum. Aus ihrer Bonner Heimat brachte die Hannöse das hier mit:
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Postelein Salat. Sieht unglaublich witzig aus, ein wenig wie mutierte Brunnenkresse. Schmeckt wie eine Mischung aus Feldsalat und Rucola. Lecker und frisch! Auch wenns nach Bonn nur 80 Km sind, hier kennt und bekommt man den nicht. Schade!

Dazu gab es Bratkartoffeln, Fischstäbchen und Spiegelei. Ja, alles auf einmal. War aber auch nötig 😀 Nach dem Essen schauten wir Totoro und nun geht es endlich ins Bett!

Ps: Meine Mum hat heut morgen verschlafen, sie hätte auch mit gewollt. Vermutlich gehe ich kommende Woche die Strecke noch einmal mit ihr…..

Hier noch die Tour aus der Sicht vom Wokstof, der auch einen kleinen, aber sehr feinen Blog betreibt!

Eisvogel-Tag

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Gestern war Wandertag. In 2 1/2 Stunden wanderten wir weitere 11 Kilometer auf dem Rundweg Rund um Wuppertal. Es ist wirklich erstaunlich, wie vieles der eigenen Stadt man noch nicht kennt. Ich freue mich schon auf die nächste Etappe mit Wokstof, der Hannöse und dem Muttertier.

Eisvogel-Tag heißt der Post, weil ich am gestrigen Tage zwei (!) Eisvögel im Wuppertaler Stadtgebiet sah. Einmal mitten in der Stadt bei den Bayer-Werken und einen zweiten am Schloß Lüntenbeck. Schön^^

Rund um Wuppertal

Heute gab es nur ein Ziel: Entspannen! Zeit für mich nehmen und nutzen! Und das habe ich getan. Ich hab meine Mutter geschnappt und bin mit ihr, dem Wokstoff und mit dem Wokstoff seine Holde ( oh du wunderbares Ruhrdeutsch) wandern gegangen. Die Zwei haben schon vor einer Weile mit dem Wanderweg Rund um Wuppertal angefangen und wir sind eine halve Etappe mitgegangen. Halb nur, weil der Regen doch recht stark wurde ( und Mutter nach Futter schrie, diese nervige Ziege 😀 ). Hier die Strecke:

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Ein ganz gutes Stück denke ich. Natürlich habe ich auch schöne Bilder gemacht. Dad Bergische Land ist einfach einer der schönsten Flecken auf der Welt und ich bin immer wieder neu verliebt in meine Heimat!

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Jetzt geht es in die Heia- extra früh, damit ich noch dem Prasseln des Regens auf dem Gerüst vor dem Haus lauschen kann. ( Ja, seit gestern haben wir ein Gerüst. Es wird also noch lauter. Auh auf unserem Balkon wurden Teile davon aufgestellt….meine armen Blumen…nervig!)