Isaac Marion- Warm Bodies

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Schon vor ein paar Wochen habe ich von dem kommenden Film Warm Bodies geschrieben und beschlossen, vorher mal das Buch zu lesen. Das habe ich nun getan und ich muss sagen, es war so gar nicht das, was ich erwartet habe. Im Gegenteil, es war so viel besser. Nachdem ich erst den Trailer zum Film gesehen hatte, befürchtete ich eine schnulzige Liebesgeschichte zwischen einem lebenden Mädchen und einem Untoten und ich war irgendwie interessiert, wie man DAS wohl hinbekommen soll. Eins stimmt: Es ist eine Liebesgeschichte, aber eben auch eine Lebensgeschichte und so überhaupt nicht schmalzig.

„R“ ist ein Zombie. Er weiß nicht wie lange schon und er hat keinerlei Erinnerungen an sein früheres Selbst. Nur an den Anfangsbuchstaben seines Namens meint er sich erinnern zu können, eben an das R. Sein „Leben“ als Untoter hat eigentlich nur einen Sinn: Essen. Am liebsten das Hirn der Lebenden, denn dieses Beschert Untoten wunderbare Momente von Empfindsamkeit, wieso auch immer. R ist anders als die anderen, denn er beginnt sich Fragen zu stellen. Wozu dieses Leben? Und warum überhaupt? Und wie kam es dazu, dass sie so wurden, wie sie sind?
Als er zusammen mit anderen Zombies in die Stadt geht um zu jagen, trifft er sie zum ersten Mal: Julie. Und anstatt sie zu beißen, sie zu fressen und ihr Hirn zu zurzeln, nimmt er sie mit nach Hause und hat nur noch ein Ziel: Sie in Sicherheit zu bringen und am Leben zu halten.

Ihre gemeinsame Zeit hinterlässt Spuren an beiden. Und beide beginnen sich zu verändern. Und um sie herum stürzen schon zerstörte Welten zusammen und etwas neues, aufregendes Beginnt.

Wer Zombies mag, der wird dieses Buch mögen. Wer sich selbst immer wieder fragt, was das Leben für einen Sinn hat, der sollte dieses Buch lesen. Wer die heutige Gesellschaft zum kotzen findet, der sollte dieses Buch lesen. Wem sowieso alles egal ist, der sollte das Buch auch lesen, er wird es nur nicht verstehen.

Es ist wundervoll, es ist überraschend, es ist spannend, es ist anrührend. Ich befürchte, dass der Film es versauen wird. Trotzdem bin ich gespannt, wie es umgesetzt werden wird. Immerhin ist der Schauspieler der R spielt die Schnullerbacke aus About a boy.

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Warm Bodies

Wieder neues von der Zombie-Front, aber mal so ganz anders, als man es gewohnt ist! In Warm-Bodies entwickeln sich Zombies nämlich plötzlich zurück und werden menschlich! Eine ganz neue Perspektive auf die ganze Sache! Schon im Februar ist der Film im Kino zu bewundern, mal sehen, ob ich es vorher noch schaffe das Buch zu lesen! Ick freu mir drauf!^^

Update: Das Buch zum Film erscheint erst im Februar. Die gebundene Ausgabe auf deutsch, die bisher erschienen ist, ist mir mit 20 Euro zu teuer. Außerdem ist sie mal wieder ein Beispiel für die Ekelhaftigkeit (schönes Wort, oder) deutscher Übersetzung: Warm Bodies heißt in der deutschen Ausgabe Mein fahler Freund *würg*.
Ich habe mich also für das englische Taschenbuch entschieden. Sollte morgen ankommen, bis dahin muss ich mich mit Kehlmann beeilen….

Update2: Oh! My! Fu*****! Gosh! Erst jetzt erkenne ich, dass der junge Mann, der den Zombie „R“ spielt, Nicholas Hoult ist, die kleine Milchbacke aus About a boy! Mein Gott! Wie ist der so schnell so groß geworden? Der hat doch gerade noch speckbackig „killing me softly“ gesungen?!

Max Brooks- Operation Zombie

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Kenne deinen Feind! Wie ich ja schon einmal ansprach, ist meine alberne Angst vor Zombies recht ausgeprägt. Um mehr zu erfahren bekam ich zu Weihnachten Operation Zombie- Wer länger lebt ist später tot. Wieder einmal ein gelunhenes Beispiel dafür, wie beschissen deutsche Titel manchmal sind. Was denken diese Lektoren sich?! Im englischen Original heißt das Buch einfach World War Z.
Zur Handlung:
Zwölf Jahre nach dem ersten Fall von Infektion in China, die sich rasend schnell über die globalisierte Welt verbreitet und zu einem verheerenden Krieg zwischen Menschen und Untoten führt, macht sich Max Brooks, seines Zeichens renommierter Zombieexperte auf die Spurensuche. Wie konnte es soweit kommen? In einer Aneinanderreihung von Interviews mit Überlebenden auf der ganzen Welt, beschreibt Brooks die unterschiedlichen Stadien der Katastrophe, von der großen Panik bis zum Totalrn Krieg. Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieses Buch spannend und erschreckend. Hin und wieder kann man fast vergessen, dass es sich niht tatsächlich um Tatsachenberihte handelt, sondern um Fiktion.
Das Max Brooks, selbst Komiker und Sohn von Mel Brooks, einen so bitteren Roman schreiben würde, hätte ich nicht erwartet. Lesenswert!
Wer danach nicht genug bekommen kann, der kann noch den Zombie-Survival-Guide lesen 🙂

Der Roman wurde übrigens mit Brad Pitt verfilmt und kommt dieses Jahr ins Kino. Ich sage euch aber schon jetzt, dass der Film glaube ich nicht viel mit dem Buch zu tun haben wird. Der Trailer ist schon ganz anders. Vermutlich wurde hier ein „Einzelschicksal“ verfilmt.

Zombiephobie

Ich habe eine sehr ausgepräge Angst vor Zombies. Albern oder? Aber der Gedanke daran lässt mich schaudern und nichts verursacht mir schneller Albträume als Zombiefilme. Ja gut, um ehrlich zu sein bin ich was den gesamten Horrorsektor angeht ziemlich leicht zu beeindrucken….aber Zombies sind da einfach das schlimmste.

Vielleicht liegt es daran, dass ich die Vorstellung von Ausrottung durch virale Infektion als wahrscheinlichstes Ende der Menschheit ansehe. Das klingt für mich einfach logisch. Irgendein gezüchteter Virus, der aus irgendeinem Labor ausbricht und sich dann rasend schnell in dieser hyper-globalisierten Welt ausbreitet.

Der Mann wirft an dieser Stelle immer gerne ein, dass die Menschen dann wohl einfach sterben werden, die Möglichkeit einer postmortalen Wandlung in einen Zombie aber schlicht Unfug ist. Sagt er so einfach….was weiß er denn schon? 😀

Um meiner Zombiephobie schrittweise entgegen zu wirken, versuche ich mich durch den Konsum von entsprechenden Medien zu desensibilisieren. Ich schaute in den vergangenen Wochen mit Miss K. und ihrem Göttergatten H. alle Teile von Resident Evil.

Vorgestern Nacht hörte ich dann mit dem Mann zusammen das Hörspiel Die Infektion vom WDR aus dem Jahr 2010. Quasi zum Einschlafen. Wirklich super spannend und richtig gut produziert. Wenn sich jemand fragt, wo die ganzen GEZ Gebühren landen (ZDF und ARD können die Gelder nicht bekommen haben wenn man sich das Programm ansieht): Eindeutig in den Hörspielproduktionen der Öffentlich-Rechtlichen. Die sind nämlich eigentlich immer sehr gut. Hier wird in 55 Minuten dargestellt, was passiert, wenn ein Virus in einer Deutschen Großstadt ausbricht. In Köln, wo auch sonst. Wäre auch meine erste Wahl zur Vernichtung der Menschheit 😀

Wer selber reinhören möchte, der kann das hier tun.

FYI


Mein Morgen in Bildern.