Von Müngsten nach Burg

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Es war gestern wirklich dringend nötig ein wenig an die Luft zu kommen und die Knochen zu bewegen, also mache ich mich gegen Mittag mit meiner Lala und ihrem Liebsten nach Müngsten in Solingen auf, von wo aus wir unter der Müngstener Brücke her und entlang der Wupper bis nach Burg wanderten. Dort nahmen wir die Seilbahn hoch zur Burg um dort in einem der vielen Cafés eine Waffel zu essen.
Entschieden hatten wir uns für das Waffelhaus, die neben normalen Waffeln aus Weizen auch welche aus Dinkel oder Buchweizen anbieten.

Ich hatte mich für das volle Programm auf Dinkelwaffel entschieden, wirklich gut. Auf den ersten Blick schreckt der Preis ab, etwa 6€, aber wenn man dann sieht was für ein MONSTER man da auf dem Teller hat, dann ist es völlig in Ordnung. Diese Waffel ist eine komplette Mahlzeit und ersetzt locker und lecker ein Mittagessen. Wer mal in die Karte läuern möchte, der kann das hier tun.

Nur einen Kritikpunkt gab es: Lala hatte eine Buchweizenwaffel mit Milchreis und anstelle von heißen Kirschen hatte sie sich für Apfel mit Zimt entschieden. Wir dachten alle am Tisch dass es eine Art warmes Apfelkompott sein müsste. War es aber nicht, es waren Apfelscheiben mit Zimt bestreut. Passte nicht ganz so gut, sollte man vielleicht dran arbeiten.

Danach ging es zurück Richtung Müngsten, jedoch auf der anderen Seite der Wupper entlang. Das Wetter war herrlich, frisch, sonnig, mit Schauern versetzt, wie es sich für das Bergische Land halt gehört. Alles in allem eine erfolgreiche und schöne Etappe für einen Sonntag Nachmittag 🙂

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Pfingstsonntag

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Gestern waren wir mal wieder an der Müngstener Brücke. Schon ganz zu Beginn des Brückenparks befindet sich eine Kunstschmiede, deren Hammer von der Wupper angetrieben werden. Direkt am Weiher tummelten sich wunderschöne, türkisfarbene Libellen.

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Da wir noch auf die Familie warten mussten, haben wir uns mit einem leckeren Eischen unter die Müngstener Brücke gesetzt und die Sonne genossen, bevor wir bis nach Schloß Burg gewandert sind und dann in einem großen Bogen wieder zurück. Zusammen mit dem Joggen am Morgen war das ein ordentliches Fitnessprogramm denke ich.
Auf unserem Weg habe ich den ersten Salamander meines Lebens gesehen! Ein richtiger Lurchi! Ich war absolut entzückt! Kennt ihr noch die Lurchi-Bücher, die es von der Firma Salamander gab? Ich habe sie als Kind geliebt und so war das natürlich meine erste Assoziation 🙂

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Den Ausklang des Tages gab es dann im Katzengold im Luisenviertel, bei Salat und Kartoffelgratin. Super lecker, auch wenn ich somit die Hälfte meines Wochenbonus verfuttert habe (Mittags gab es Bratkartoffeln mit Spiegelei).
Mal sehen, welche Abenteuer heute warten. Ich habe noch immer Ohrenschmerzen, vielleicht sollte ich motgen mal zum Arzt.

Wandertag

Heute habe ich mir bei einer kleinen Wanderung in Müngsten ein paar Aktibpunkte verdient. Leider waren bei dem Wetter ziemlich viele Leute unterwegs, die waren ziemlich nervig. Hier ein paar Bilder von der Strecke.

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In Müngsten steht ne Brücke…

Ich bin ja gebürtige Wuppertalerin. Trotzdem war ich meinen Lebtag nicht an der Müngstener Brücke spazieren. Überall haben meine Eltern mich als Kind durch die Natur geschliffen, dort nur leider nicht. Einmal war ich mitten in der Nacht da, um ins Exit zu gehen, mein erster Discobesuch mit 15 oder 16, aber da sah ich nicht, wie schön es dort ist.
Heute war ich mit dem Mann und meinen Schwiegereltern dort, bei bestem bergischen Wetter. Es war mein Lieblingsregen, der heute vorherrschte, so ein nicht zu leichter Nieselregen, der nicht kalt ist und bei dem man immer das Gefühl hat, man könnte noch ein Stückchen wachsen, wenn man sich nur lang genug berieseln lässt. Als Kind dachte ich wirklich, dass das klappt. Aber ich war auch fest davon überzeugt, dass Mettwurst aus Mettmann kommt. 😀
So hübsch ist es auf jeden Fall an der Müngstener Brücke, die ich bis dato nur von oben kannte:

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Man könnte von der Müngstener Brücke aus bis nach Schloß Burg wandern, was wir heute nicht taten, weil es schon recht spät war. Nächsten Sonntag werde ich mal sehen, dass ich den Mann zu dieser Tour überreden kann. Gerne auch wieder im Niesel….
Bei Schwiegermama gab es zu einer Tasse Kaffee dann noch ein Stück leckeren Bienenstich. Immerhin musste ich den fastenfreien Sonntag irgendwie nutzen.

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Am Abend war ich mit meinen Eltern griechisch essen, bei Knossos in Schwelm, seit fadt 30 Jahren das Stammlokal der Familie wenns ums Auswärtsessen geht. Leider musste ich feststellen, dass eine Ära zu Ende gegangen ist. Die Besitzer haben gewechselt und auch wenn es die gleiche Familie ist, ist es nicht mehr as Gleiche. Die Speisekarte ist jämmerlich zusammengestrichen worden, die Portionen sind kleiner und die Preise höher. Ich hatte einen Oktopussalat, den ich dort schon immer gerne gegessen habe und der auf einmal völlig anders zubereitet wird. Ausserdem kostet eine kleine Portion (Desserteller, nicht voll), die mehr aus Paprika und Zwiebeln bestand als aus Oktopus, rund 10 (!) Euro. Es wird ewig dauern, einen würdigen Ersatz zu finden….mit diesen positiven wie negativen Impressionen verabschiede ich mich in die Heia. Gute Nacht ihr Lieben!