Falscher Fuß

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Heute morgen war aufstehen irgendwie besonders schwer. Und das obwohl ich gestern schon gegen elf im Bett war. Ich bin dann immer ein bisschen im Zombiemodus. Leider heut auch ohne Kaffee weil ich spät dran war.

Weil Wuppertal noch immer in Schnee und Schneematsch versinkt (es schneit gerad Gott sei Dank neu ein 🙂 ), schlüpfte ich in meine Gummistiefel und stapfte los.

Irgendwas war anders. Unbequem. Drückend. Ich kam nicht drauf. Erst bei der Schwebebahn angekommen wurde mir klar: Ich habe meine Gummistiefel falsch rum an. Dinge, die mir in den letzten 20 Jaheen nicht mehrpassierten. Wenn überhaupt schon mal….:-D

Winterwunderland

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Genau das, ein Winterwunderland, ist das da draußen nicht! Was zur Hölle? Es schneit seit Stunden und es bleibt einfach nicht ein Fitzelchen liegen! Unverschämt ist das, nachdem es am Samstag doch schon sooooo schön und soooo verheißungsvoll war.
Naja, ist vielleicht auch erstmal besser so, denn wie ich gestern feststellen musste, sind meine gefütterten Winterstiefel von Riecker, die ich im Februar kaufte, alles andere als dicht. Im Gegenteil, das watteweiche Lammfell-Imitat-Futter ( Ich kann mir nicht vorstellen, dass das echt ist), saugt die eindringende Feuchtigkeit herrlich auf und bei jedem Schritt sqitscht es so schön nass durch die Zehen.

Ich stellte das gestern auf dem Weg ins Kino fest, den Film über hatte ich also nasse, kalte Füsse, die anfingen zu jucken. Eckelhaft. Am liebsten würde ich die Dinger jemandem bei Riecker um die Ohren schlagen. Schweinerei.

Eingeschneit und Bus gerettet

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Wir waren heute zusammen mit dem A-Hörnchen und dem B-Hörnchen zu einem Geburtstagsessen beim Dicken und seiner Liebsten eingeladen.
Nach einem guten Essen stellten wir fest, dass es richtig angefangen hat zu schneien. Hier im bergischen Land ist das direkt ein kleiner Weltuntergang….hier in Remscheid sogar noch etwas schlimmer. Wir stürzten uns sofort in Wintersacken und machten einen schönen Schneespaziergang! Da wir hier eh nicht wegkommen, tranken wir dabei Whisky aus dem Flachmann, so wie es sich gehört 😉

Fast wieder bei unseren Gastgebern angekommen, bemerkten wir einen Verkehrsstau, dem wir direkt auf den Grund gehen mussten. Wir sind halt schaulustig….es hatten sich, wie erwartet, zwei Busse am Berg (bergab) festgefahren, dazwischen ein Mercedes.

Da die Jungs, die ja in der Ecke wohnen, wussten, dass weiter unten ein Streukasten steht, packten wir alle an und brachten händeweise das Streugut zum Bus um es hinter den Hinterreifen zu verteilen. Der Bus musste rückwärts wieder den Berg hoch um zu wenden, denn als Remscheider war für ihn nun Schluß und er muss auf den Betriebshof. Nachdem das Streugut verteilt war, stiegen wir alle in den Bus und hüpften hinten auf der Achse rum, damit er mehr Last hatte. Hat tatsächlich geklappt!

Den Mercedes schoben wir auf den nächsten Parkplatz.

Dem unteren Bus konnten wir nicht helfen, der muss nämlich leider nach Wuppertal. Also Serpentinen runter, Berg rauf und Berg wieder runter. Ihr müsst wissen, dass die Busse der Wuppertaler Stadtwerke keine Winterreifen haben. Tätä….

Wir haben unsere Schuldigkeit getan und sitzen nun vorm Kamin um zu trocknen. Guter Abend!