Kapitulation

Ich muss es mir endlich eingestehen: Ich bin krank. Und zwar so richtig. Seit nunmehr 2 ( vielleicht auch 3) Wochen huste ich wie ein Berserker (auch wenn ich davon ausgehe, dass Berserker eigentlich selten husteten). Husten. Lästig. War auch am Anfang gar nicht so schlimm. Kribbelte halt im Hals und lies sich nicht verhindern. Aber wegen sowas kriecht eine Schnecke doch noch nicht zum Arzt. Überhaupt bin ich was den Besuch von Ärzten angeht wirklich sparsam. Ich geh nicht gern hin und habe, wenn ich es dann doch mal mache, immer das Gefühl dem Arzt seine Zeit zu stehlen. Ja, ich weiß, es ist sein Job sich anzuhören, was ich für Wehwechen habe, aber trotzdem ist mir das unangenehm. Und so eine popelige Erkältung kommt von selbst und geht von selbst.

Stimmt soweit wohl auch. Nur ist langsam zu befürchten, dass es nicht einfach nur eine Erkältung ist. In meiner Brust rasselt ein Kettenhund wenn ich einatme. Und wenn ich das tief tue, dann bellt er los. Dazu stellt sich langsam ein wenig Rüsselpest ein. Und irgendein flauschiges, fedriges Vögelchen baut sich gerade ein wattiges Nest zwischen meinen Ohren.

Gut. Der Mann insistiert seit nunmehr zwei Wochen, dass ich zum Hausarzt soll. Morgen werde ich das tun. Ohne Termin versteht sich. Das bedeutet bei dem Arzt, etwa zwei Stunden Wartezimmer auf zwei Etagen zu ertragen. Und in der Praxis herrscht Handyverbot. Das ist im 21. Jahrhundert sowas wie Folter. Aber man kann ja noch die aktuellen Ausgaben der Gala oder der Bunten lesen. Immerhin. Wenn ich dran denke, kann ich mir auch mal mein Nicht-Uni-Buch mitnehmen, das ich gerade lese. Das wird eh viel zu sehr vernachlässigt.

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Freitagsfüller 19/14

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1.  Niemand will eine Mauer errichten?
2.  Irgendwie geht alles.
3.  Wie fühlt sich wohl ein Vogel beim Fliegen.
4. Disco mache ich nicht mit, weil ich keinen Spaß daran habe.
5.  Schön, dass meine Freunde das akzeptieren.
6. Bald lerne ich schon ein Jahr vegetarisch und lecker.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier vom Wokstof, der 30 wurde , morgen habe ich den Geburtstag von der Lala geplant und Sonntag möchte ich meine Ruhe um mich meiner Lektüre zu widmen !

Freitagsfüller 18/ 14

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1.  Hat jemand eine Ahnung wo das Jahr bis jetzt geblieben ist?! Es ist MAI!

2.  An der WM in Brasilien habe ich schon jetzt nicht das geringste Interesse.

3.  Soweit es mich betrifft kann der Scheiß auch einfach ausfallen.

4.  Lamas sollten mehr Hüte tragen.

5.  Wo ist Walter.

6.  Ein paar Macken sind neu.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Couch ❤ , morgen habe ich Besuch von Freunden aus Amerika geplant und Sonntag möchte ich den Star-Wars Marathon im Kino genießen!

Nachgereicht: Freitagsfüller 17/ 14

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1.  So langsam kommt mein Studium zu einem Ende.
2.  Panik kommt auf und genau deshalb muss ich jetzt ruhig bleiben und mich entspannen.
3.  Mein Gefühl sagt das kommt alles in die Reihe.
4. Ich liebe grün. In der Natur, in meinen Kleiderschrank, in der Politik.
5.  Ich habe eine Schwäche für sinnlosen Kitsch, Streuner, Eiscreme, farbig Sortiertes, Kinderkram, Naschzeug.
6. Ich hasse dumme Kommentare.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue habe ich mich auf Stickfernsehn mit meiner Mum gefreut, morgen habe ich trödeln geplant und Sonntag möchte muss ich was für’s laufende Semester machen!

Gesticktes zur Silberhochzeit

Aus dem Archiv, für das Archiv. Tatsächlich ist es schon eine ganze weile her, dass ich dieses Bild für meine liebsten Schwieger-Großeltern gestickt habe. Da gab es Schneckspeck noch nicht und daher ist es hier nie aufgetaucht. Aber der Vollständigkeit halber, kommt es nun in die Sammlung 🙂

Das Design ist zusammengestellt, die Vorlagen für die Schwalben sind aus dem Cross Stitcher Magazine. Bei größerem Interesse einfach nachfragen, dann schaue ich nach in welcher Ausgabe.

Blut lassen für die DKMS

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Am Mittwoch habe ich mich extra früh aus den Federn gequält, um was Gutes zu machen. Schon vor ein paar Monaten habe ich mich zusammen mit ein paar Kommilitonen an der Uni bei der DKMS registrieren lassen. Geht ja auch ganz schnell und tut nicht weh, einfach mal eben mit einem Wattestäbchen durch den Mund gewischt und fertig.

Damit die DKMS schneller reagieren kann und potentielle Spender besser rausfiltern kann, wurde nun gefragt, ob man bereit wäre ein bisschen Blut zu ihnen zu schicken.

Na klar!

Ich bekam eine kleine Box zugesendet, in dem alles nötige enthalten war, eine Nadel, Kanülen, ein Beutelchen, etc. Nicht, dass ihr jetzt denkt ich hätte das alleine daheim gemacht. Ich vereinbarte einen Termin bei meinem Hausarzt und die gute Frau Jötten, die beste Piekserin der Welt, hat den Rest übernommen.

An dieser Stelle noch einmal ein DANKE! An die Praxisgemeinschaft Dr. Jötten, Dr. Riemann und Herrn Bro, die die Abnahme und die Zeitinvestition unentgeltlich übernommen haben!

Den Rest habe dann wieder ich übernommen. Ab ins Kästchen, zugeklebt und bei der Post vorbeigebracht. Mal sehen, vielleicht kann ich ja wirklich irgendwann jemandem das Leben retten 🙂

Ihr wollt mehr über die DKMS erfahren, oder euch vielleicht selber typisieren lassen? Hier erfahrt ihr mehr über das Prozedere und darüber, wie wichtig es für Menschen mit Blutkrebs ist, schnell einen passenden Spender zu finden.

Rund um Wuppertal, Etappe 3&4

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Bei allerbestem Wanderwetter ging es gestern nach wochenlanger Pause wieder hinaus in die Natur um den Wanderweg rund um Wuppertal weiter zu gehen. Etappe 3 führt 9, 4 Kilometer von Wuppertal-Sudberg Bis Wuppertal-Wahlert, durch viel Wald und vorbei an Punkten wie der historischen bergischen Museumsbahn oder dem Manuelskotten mit einem der größten Wasserräder die ich je gesehen habe. Wem das nichts sagt: Das Manuelskotten ist ein Sliepkotten, eine Schleifhütte, in der schon seit dem Spätmittelalter alle Arten von Klingen geschärft wurden. Das Klingenhandwerk aus dem Bergischen Land wurde immer hochgeschätzt und noch heute kennt jeder Solingen als Klingenstadt.
Damit auch heute noch gezeigt werden kann, wie vor der Industrialisierung (die in Wuppertal ihre deutschen Anfänge hatte) Klingen geschliffen wurden, ist das Manuelskotten heute ein Museumsbetrieb. Wer sich für sowas interessiert findet hier weitere Infos.

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Etappe 4 hat 5, 8 Kilometer und führt von Wahlert bis zum Bahnhof Burgholz. Hauptsächlich führt der Weg durch den Staatsforst Burgholz mit seinem wundervollen Arboretum. Die Sammlung von Bäumen aus der ganzen Welt die hier stehen ist in dieser Form einzigartig und in Deutschland kein zweites Mal zu finden.
An der Kaisereiche haben wir für dieses Mal Schluss gemacht, unsere Füße wurden immer schwerer.  🙂