Romeo und Julia, eine tragische Geschichte von Verfilmungen

Ich glaube ich habe mich in meinem bisherigen Leben noch nie so oft über Literaturverfilmungen gestritten, wie über die Verfilmungen die es von Romeo und Julia gibt. Leider fällt nämlich die Verfilmung von Baz Luhrmann mit Leonardo Di Caprio genau in meine Jugendzeit und somit bin ich, jedenfalls in meiner Altersklasse, verflucht mit Menschen in meiner Umgebung, die diese Verfilmung für DIE einzig wahre halten.

Ähm. Nein. Sicher nicht. Auf deinen Platz, Crétin! Die wundervollste und bisher einzige bestechende Verfilmung von Romeo und Julia ist, in meinen Augen jedenfalls, die von  Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1968, mit der damals 14-jährigen Olivia Hussey als Julia und einem atemberaubend hübschen Leonard Whiting als Romeo. Ich war glaube ich acht als ich den Film das erste Mal sah und somit auch gleich zum ersten Mal verknallt in einen Schauspieler. 

Die Filmmusik, komponiert von Nino Rota, der später auch den unvergesslichen Soundtrack für Der Pate I+II erschuf, geht einem vom ersten Ton an direkt ans Herz. Einfach ein wundervolles Meisterwerk. Hier ein Trailer des alten Filmes für euch:

 

Heute bin ich durch Zufall darauf gestoßen, dass Ende letzten Jahres eine Neuverfilmung erschienen ist. Natürlich rümpfte ich sofort die Nase. Welch Anmaßung! Wie kann man es wagen! Ich schaute den Trailer:

Und war hin und weg. Vermutlich, weil die Neuauflage der alten Verfilmung von Franco Zeffirelli unglaublich ähnlich ist, die Kostüme und das Setting wundervoll sind und, nicht zuletzt, weil die Musik wunderschön ist. Den Soundtrack von Abel Korzeniowski höre ich soeben durch und bin verzückt.

Ich bin gespannt wann dieser Film in die deutschen Kinos kommt und ob das überhaupt geschehen wird, denn die Kritiken waren durch die Bank vernichtend. Ich dachte ihr solltet das wissen. Wenn schon nicht sehen, dann wenigstens hören! Den Soundtrack gibts bei Youtube.

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Wie, das ist eine andere?!

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Seit einer halben Ewigkeit sage ich jedes Mal, wenn ich Emma Stone in irgendeinem Medienbeitrag sehe: „Ah, das ist doch die niedliche aus Suburgatory!“- Nein, ist sie nicht. War sie auch nie. Das ist Jane Levy.

Aber- und das kann keiner von euch von der Hand weisen- sie sehen sich verdammt ähnlich. Seeeehr ähnlich. Wieso hat noch keiner die beiden als Schwestern gecastet? Tztztz…..

Ein schwarzer Tag für Serienjunkies

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Mein allmorgentlicher Blick auf das Handy brachte heute schwarze Kunde: James Gandolfini ist tot. Vermutlich gestorben an einem Herzinfarkt im Italienurlaub. Er wurde nur 51 Jahre alt.

Wer Die Sopranos gesehen und lieben gelernt hat, verliert nicht nur einen wunderbaren Schauspieler, sondern auch die Aussicht auf eine Fortführung der Serie, die immer mal wieder zur Diskussion stand.

Ein trauriger Tag. 😦

Bild: jamesgandolfini.webs.com

Star Trek- Into Darkness

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Ich muss vorweg schicken, ich bin im Star Wars Universum groß geworden und habe immer nur kleine, aber wenig intensive Ausflüge in die Universen von Star Trek unternommen. Bis heute Blicke ich durch die Film- und Serienvielfalt nicht richtig durch.

Demnach war ich äußerst schockiert, als Lucasfilms die Realisierung von drei weiteren Filmen verkündete und dann auch noch unter den Fittichen von J.J. Abrahams, der ja nun schon den ersten „neuen“ Star Trek gemacht hatte.
Diesen habe ich erst spät gesehen, war dann schon etwas besänftig. Gestern sahen wir dann den neuesten Film in der Star Trek Welt, Into Darkness. Was soll ich sagen. Schon nach den ersten 5 Minuten des Films lehnte ich mich in meinem Sessel zurück und wusste: Alles wird gut! Was immer Abrahams mit Star Wars anstellen wird, es wird wundervoll werden.

Zum Film selber. Erstmal der Cast. Ich habe früher häufiger die alten Folgen von Raumschiff Enterprise geschaut, da meine Mutter sie sehr liebte. Die Besetzung der neuen Reihe ist unfassbar gut gelungen, denn alle Darsteller sehen den alten ein kleines Bisschen ähnlich. Von Karl Urban war ich schon im Herrn der Ringe sehr angetan, jetzt als Pille, immer schlecht gelaunt und pessimistisch, gefällt er mir noch besser.
Das Simon Pegg, der König aller Nerds die Rolle des Scottys übernehmen durfte, ist ohne Frage eine der besten Entscheidungen gewesen. Muss ich erwas zu Benedict Cumberbatch als Khan sagen? Wohl eher nicht. Auch wenn ich ziemlich angefressen bin, dass er eine andere Synchronstimme hat als in Sherlock ( bei Sherlock leiht ihm Tommy Morgenstern seine Stimme, in Star Trek Sascha Rotermund). Für DvD und Blue Ray vielleicht nochmal neu synchronisieren? Mhhhhh?^^

Ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten, bin vor Spannung beinahe gestorben und freue mich schon darauf, wenn der nächste an den Start geht. Auch wenn Damon Lindelof sich für die „Nackszene“ (die man als solche nicht bezeichnen kann) entschuldiigte, wäre ich nicht traurig im nächsten Film ein bisschen mehr nackte Haut der männlichen Besatzung zu sehen. Vielleicht sind dann sieben Jahre um und wir sehen ein Pon Farr?^^

Meine Treki Skills werden jetzt auf jeden Fall aufpoliert und ich empfehle JEDEM und zwar DRINGLICH diesen Film im Kino zu sehen ( Denis, dich meine ich damit besonders. Solltest du die Tage im Tal sein, gehe ich auch gern nochmal mit).

Bildquelle: moviepilot.de

Die phantastische Welt von OZ


Ich hatte ja über FB eine Freikarte für OZ gewonnen und wollte diese Karte partout nicht verfallen lassen. Meine Evelinka hat sich also am Freitag bereit erklärt, mit mir ins Kino zu gehen.

Da wir den Film beide als 3D würdig einordneten, gingen wir in mein verhasstes Cinemaxx. Ich kann es mal wieder nicht fassen, wie…
1) …unfassbar teuer der Eintritt ist mit 13,50.
2) …unverschämt die Preise für Snacks und Getränke sind. So zahlt man für ein mittleres Popcorn 5 Euro, für eine Portion Nachos und ein Getränk 9,50€.
3) …hässlich und kalt das Kino seit dem Umbau ist. Es sieht aus wie ein Möbelhaus, in dem keine Möbel stehen.

Wie dem auch sei, zurück zum Wesentlichen, der Film. Thank God haben wir vor dem Film keine Steven Gätjen Show gesehen, der erwartete Brechreiz blieb also aus. Schonmal ein guter Start!

Der Film beginnt in Schwarz-Weiß und stellt den Jahrmarkts-Zauberer Oscar Diggs, genannt OZ vor, der eigentlich nichts weiter ist als ein selbstsüchtiger, eingebildeter Schwindler. Doch er ist ein begabter Illusionist und möchte nichts lieber sein, als der größte seiner Zunft. Neben seiner Tätigkeit als Zauberer reißt er mit Lügengeschichten und billigen Geschenken Frauen auf und behandelt seinen Mitarbeiter und einzigen Freund wie den letzten Dreck.

Als die Situation für ihn brenzlich wird und er eine ordentliche Tracht Prügel kassieren soll, flieht er trotz des aufkommenden Sturmes mit einem Heißluftballon. Er wird in einen Tornado gesogen und landet in einer Welt, die er noch nie zuvor gesehen hat: In OZ. Ab hier geht der Film in Farbe weiter.

OZ ist eine schillernde Welt voll von Wundern und Eigentümlichkeiten. Hier begegnet er der guten Hexe Theodora, die als er sich als Zauberer mit Namen OZ in Verzückung gerät, weil er die Erfüllung einer Prophezeiung sei, auf den das Land und seine Bürger schon lange warten würden. Er, OZ, der große Zauberer der kommen sollte, wäre derjenige der das Land von der bösen Hexe befreien würde, die den König von OZ ermordet hatte.

Gelockt von der Aussicht auf ein Königreich und Reichtum, spielt OZ die angebotene Rolle gerne weiter und bringt sich so in mehr Schwierigkeiten, als er vielleicht dachte.

An dem Film gab es wirklich gar nichts auszusetzen. Er war von vorne bis hinten toll.

1) Die Besetzung
James Franco als OZ war klasse. Er ist ja einfach ein durch und durch charmanter Kerl und den Verführer und Illusionisten zu spielen, der an nichts mehr als an sich selbst zweifelt, stand ihm wirklich außerordentlich gut. Mila Kunis, die die gute Hexe Theodora spielte gefiel mir auch gut, auch wenn sie erst nach der Wandlung ihrer Rolle wirklich Talent beweist. Ich mag ihr Gesichtchen einfach nicht und war daher froh, es nicht den ganzen Film über zu sehen. Ihr werdet wissen was ich meine, wenn ihr den Film selbst seht. Rachel Weisz ist eigentlich immer klasse und Michelle Williams….okay, einen muss es treffen, Michelle Williams ist einfach in meinen Augen fehlbesetzt. Sie ist eher der Typ für schwierige Rollen, wie zum Beispiel die Marilyn Monroe in My Week With Marilyn. Die süße gute Fee nehme ich ihr nicht wirklich ab.

2) Die Story
Die Story war wirklich schön! Mit all den erschaffenen Charakteren wie dem Porzellan-Püppchen, dem fliegenden Affen und den Munchkins und Tinkern in OZ haben die Drehbuchautoren Mitchell Kapner und
David Lindsay-Abaire eine wundervolle Wohlfühlwelt geschaffen. Es gibt Lacher an den richtigen Stellen, was zum Staunen, zum Gruseln, zum Weinen und zum Jubeln. Klasse fand ich es auch, wie sie es geschafft haben, auf der einen Seite an den Zauberer von OZ anzuschließen und auf der anderen Seite eine völlig neue Welt zu erschaffen.

3)Die Umsetzung
Die tolle Story wurde dann von Regisseur Sam Raimi und seinem Team richtig klasse umgesetzt. Mein besonderes Highlight: Der Soundtrack aus der Feder von Danny Elfman!

Trotz allem war ich am Ende des Filmes irgendwie unzufrieden. Es hat sich kein zufriedenes Gefühl eingestellt wie ich es normalerweise immer habe, wenn ich einen wahrlich guten Film gesehen habe. Ich versteh es nicht. Mal sehen, wenn ich den Film irgendwann einmal auf DvD noch einmal gesehen habe, wird sich vielleicht der Fehler finden. Oder meine Meinung ändern 🙂

Bild: moviepilot.de

Das Geheimnis von Kells

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Aus der Reihe Filme jenseits des Mainstream möchte ich euch heute Das Geheimnis von Kells wärmstens ans Herz legen. Ich bin erst über den Soundtrack auf den Film gestoßen als ich meinen Lieblings Internetstream verfolgte: Streamingsoundtracks.com. Immer toll um neue Filmmusik zu entdecken und hin und wieder halt auch mal den dazugehörigen Film. So auch hier. Den Film bekam ich dann vom Mann zum Geburtstag geschenkt und ich muss sagen: Er ist wirklich einfach wundervoll!

Die Story in Kürze: Brendan ist Mönch im Kloster von Kells. Sein Onkel, der Abt des Klosters ist, hat ihn nach dem Tot seiner Eltern zu sich genommen. Um das Dorf und das Kloster vor den Normannen zu schützen, setzt der Abt alles daran eine unüberwindbare Mauer zu ziehen, bei deren Bau auch Brendan helfen muss. Er kennt nichts von der Welt außerhalb von Kells, denn sein Onkel hat ihm verboten die schützenden Mauern zu verlassen und in den dahinter liegenden Wald zu gehen. Als eines Tages der berühmte Buchmaler Aiden mit seiner Katze Pangur Bán nach Kells kommt, findet Brendan seine Passion: die Buchmalerei.

Um seiner Leidenschaft nachgehen zu können widersetzt er sich seinem Onkel und geht hinaus in den Wald, wo er auf Aisling, einen Waldgeist trifft mit der er eine treue Freundin gewinnt. Eine Freundin, die er braucht bei dem was ihn erwartet….

Das Geheimnis von Kells ist anders als alles, was ich bisher an Animations- oder Zeichentrickfilmen gesehen habe. Es ist fast so, als wäre ein Graphic Novel zum Leben erwacht. Ein Kunstwerk wie das Buch von Kells selbst. Jede Minute des Films ist ein kleines Meisterwerk und es ist unglaublich spannend! Hier der Trailer für euch und die Empfehlung: Schaut den Film ganz!

Bild: Moviepilot

Die Drei ???- Phonophobia

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Mein erster Termin für 2014 steht. Diesmal war ich schnell genug beim Kartenkauf! Muhahahaaaa!