Einsicht ist der erste Schritt…

Dem geneigten Leser, bzw. der geneigten Leserin ( die Zahl der männlichen Leser kann ich glaube ich an zwei Händen ablesen) wird aufgefallen sein, dass ich in den vergangenen Wochen nicht nur sehr wenig, sondern auch gar nicht mehr über das Abspecken geschrieben habe.

Es wird Zeit für mich, dass ich mich dem Stelle.

Ich habe seit etwa August gute 5 Kilo zugenommen. Einfach weil ich gar nicht mehr darauf achte, wie viele Punkte ich so in mich reinstopfe. Oder anders, ich sehe es schon, aber es ist mir egal. Ich bin dumm trotzig. Ich sitze nahezu den ganzen Tag auf meinem Hintern, entweder in der Uni oder auf der Arbeit, schreibe, lerne, lese, muss noch dies tippen und das lesen und hier was dazu schreiben und da auf jeden Fall noch die Metaebene von Bla erkennen und es wäre echt doof wenn das nicht bis gestern erledigt wäre.

Wenn ich nach Hause komme bin ich platt. Ich will dann nur noch auf die Couch und was leckeres essen. Ich will mich dann für meinen langen Tag nicht auch noch mit Sport bestrafen. Ihr könnt sagen was ihr wollt, dieses „Boah, ja, Sport ist voll hart, aber danach fühl man sich doch immer sooooo gut! So voll befreit und so richtig lebendig!“ ist doch einfach nur gelogen. Mir geht´s danach nicht gut. Ich bin nur noch müder und habe noch weniger Energie mich den Dingen zu widmen, die mir wirklich Spaß machen.

Aber ich schweife ab. Ja. Ich und das Essen. Das ist eine ziemliche Bredouille. Ich habe einfach immer Hunger, auch wenn ich gegessen habe. Seit 108 Tagen problemlos fleischlos, aber irgendwie noch nicht so ganz angekommen. Ich hab Probleme Maß zu halten, esse zuviel Kram der mir nicht gut tut, vor allem Brot und anderes Gebäck. Wenn wir vegetarisch kochen, dann ist meist irgendwas Kohlenhydratreiches dabei wie Nudeln, Kartoffeln, etc..

Das sich das auf der Waage zeigt war ja abzusehen…im Endeffekt kann ich mich nicht sonderlich beschweren, im Jahresrückblick betrachtet habe ich mein Gewicht gehalten. Trotzdem ärgert es mich, weil ich gerne weiter abgenommen hätte. Aber ich bin faul geworden und mache zu häufig Ausnahmen.

Damit muss Schluss sein. Ich muss irgendwie wieder in die Spur kommen, trotz Stress. Kriegen wir schon irgendwie hin, woll? Trotzdem macht es mich unglaublich wütend und traurig, dass ich doch wieder da gelandet bin. Das wollte ich nicht :/

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9 Kommentare zu “Einsicht ist der erste Schritt…

  1. Immerhin stellst Du dich und hast es erkannt!
    Das ist doch schon der erste Schritt.

    Und erwarte nicht zu viel von Dir. Du kannst nicht alles auf einmal schaffen.

    Ich glaub fest daran, dass Du das wieder hinbekommst.

    (Trotzdem kann ich Deine Gefühle, den Ärger auf Dich selbst, nur zu gut verstehen.)

  2. Wichtig ist doch nur wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist.

    Und du stehst wieder auf.

    Nur manchmal bleibt man etwas länger sitzen oder liegen, weil man keinen richtigen Halt findet.

    Du packst das!

  3. Oh je, ich weiß sowas von GANZ GENAU, was du gerade durchmachst! So genau! Diese Zeiten haben sich mir tief ins Gedächtnis gebrannt und wenn ich daran denke, tut es immer noch weh.
    Das hilft dir zwar nicht unmittelbar, aber vielleicht kann mein Erfolg nach langen Jahren des Scheiterns dir helfen, an die reine Möglichkeit und somit auch an dich zu glauben! Ich mag ja Leute nicht, die einem sagen: Was ich kann, kannst du auch!, weil das so nach Ätschibätschi klingt, aber ich sag das trotzdem zu dir, weil ich JAHRELANG ebenso gefühlt habe wie du und schlussendlich weiß, dass es auch anders gehen kann.
    So! Und nun steh mal auf, geh ins Bad, kneif dir in die Wangen und sag deinem Spiegelbild, dass du ne ganz schön coole Schnecke bist!
    LG Jesse

  4. Ich kann nur seufend nicken und vollinhaltlich zustimmen.
    Geht mir exakt genauso!!!

    Es ist schrecklich.
    Und von wohlfühlen kann keine Rede sein…
    aber irgendwie komme ich nicht aus dem Quark… *jammer*

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