Kurzurlaub in Heidelberg

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Am Wochenende war ich bei meiner Evelinka in Heidelberg. Sie wohnt nun schon eine ganze Weile dort unten und da sie vor Kurzem Geburtstag hatte, hat es sich angeboten den Weg endlich mal auf sich zu nehmen. 300 Kilometer sind machbar und schnell überwunden. Und dann kommt man von der Autobahn direkt in die absolute Idylle…nahezu zum Kotzen schön 😀

Das Viertel in dem sie wohnt, Handschuhsheim, ist unglaublich verwinkelt und bäuerlich, enge Gassen in denen sich ein hübsches Haus an das andere schmiegt, direkt am Fuße des Berges. Wir sind direkt am Freitag noch per Pedes in die Heidelberger Innenstadt gelaufen und zwischen Hendesse, wie Handschuhsheim in heidelberger Sprech genannt wird und dem Neckar liegt ein unfassbar hübsches Villen-Viertel. Man kann sich gar nicht entscheiden, in welcher davon man am ehesten wohnen wollen würde….

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Die richtig protzigen Pötte stehen dann natürlich direkt am Neckar. Mit Aussicht halt….das Wetter war uns am Freitagabend noch hold, so konnte ich ein paar schöne Aufnahmen machen. Den Abend schlossen wir mit einem leckeren Essen und Appelwein.

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Am Samstag sind wir nach dem Frühstück mit der Bergbahn auf den Königstuhl gefahren. Erst mit einer modernen, dann nach Umstieg mit einer historischen Höllenmaschine aus Holz. Das ganze war ziemlich knarzig und wenn man hinter sich geblickt hat, wie tief es da ins Neckartal hinab ging, konnte einem schon mulmig werden. Als das Ding dann noch 20 Minuten mitten auf der Strecke stehen blieb und nicht weiter wollte, wurde es mir doch schon etwas eng. Zwischen Familie und Schweitzern eingeklemmt, arbeitete ich an meiner Selbstbeherrschung. Nachdem das Ding oben angekommen war, wurde der betrieb eingestellt. Vorerst kaputt. Super. Zu Fuß runter wollten die Damen nicht, Evelinka mit Husten und meine Frau Mama, die ich zum Lüften mit nach HD genommen hatte, hatte nicht die richtigen Schuhe an. Also mit dem Bus durch das Heidelberger Hinterland. Eine Tortur für den Magen, aber nett anzusehen. Odenwald halt. 

Hatte es oben auf dem Königstuhl noch gehagelt und geregnet, so zeigte sich im Tal wieder die Sonne….

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Wir entschieden und also für eine Neckartalfahrt auf einem Bötchen. Oben in der Mitte seht ihr es. Wirklich nett. Drei Stunden sollte das ganze Dauern, von Heidelberg über Kloster Neuburg und Neckargmünd nach Neckarsteinach und zurück. Auf unserem Weg wurde das Schiff zwei Mal geschleust. Auf dem Rückweg natürlich auch. Dumm war, dass eine Schleuse kaputt war und wir eine Stunde darauf warten mussten dass es weiter geht. Meine Laune war ziemlich angeschlagen. Auch, weil ich gezwungen war, am Abend das Fußballspiel zu sehen. Aber es gibt halt immer Abstriche…..

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Wir wollten das Spiel dann eigentlich in einem sehr gut aussehenden Irish Pub ansehen, aber leider war alles, aber auch wirklich alles schon reserviert für das Spiel. Wir gingen dann essen und schauten zu Hause. Dazu kein Kommentar.

Die Rückfahrt am Sonntag war unglaublich verregnet, ging aber gefühlt schneller als die Hinfahrt. Das nächste Mal nehme ich Wanderschuhe mit, dann möchte ich mehr vom Odenwald sehen.

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2 Kommentare zu “Kurzurlaub in Heidelberg

  1. Sehr schöne Bilder. Heidelberg ist ein Traum, ich liebe diese Stadt, so schön verwinkelt und überall hübsche Häusschen zu sehen *schmacht* ich auch wieder irgendwann mal … vielleicht in der Weihnachtszeit, dann ist die Stadt noch schöner 😉

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