Die phantastische Welt von OZ


Ich hatte ja über FB eine Freikarte für OZ gewonnen und wollte diese Karte partout nicht verfallen lassen. Meine Evelinka hat sich also am Freitag bereit erklärt, mit mir ins Kino zu gehen.

Da wir den Film beide als 3D würdig einordneten, gingen wir in mein verhasstes Cinemaxx. Ich kann es mal wieder nicht fassen, wie…
1) …unfassbar teuer der Eintritt ist mit 13,50.
2) …unverschämt die Preise für Snacks und Getränke sind. So zahlt man für ein mittleres Popcorn 5 Euro, für eine Portion Nachos und ein Getränk 9,50€.
3) …hässlich und kalt das Kino seit dem Umbau ist. Es sieht aus wie ein Möbelhaus, in dem keine Möbel stehen.

Wie dem auch sei, zurück zum Wesentlichen, der Film. Thank God haben wir vor dem Film keine Steven Gätjen Show gesehen, der erwartete Brechreiz blieb also aus. Schonmal ein guter Start!

Der Film beginnt in Schwarz-Weiß und stellt den Jahrmarkts-Zauberer Oscar Diggs, genannt OZ vor, der eigentlich nichts weiter ist als ein selbstsüchtiger, eingebildeter Schwindler. Doch er ist ein begabter Illusionist und möchte nichts lieber sein, als der größte seiner Zunft. Neben seiner Tätigkeit als Zauberer reißt er mit Lügengeschichten und billigen Geschenken Frauen auf und behandelt seinen Mitarbeiter und einzigen Freund wie den letzten Dreck.

Als die Situation für ihn brenzlich wird und er eine ordentliche Tracht Prügel kassieren soll, flieht er trotz des aufkommenden Sturmes mit einem Heißluftballon. Er wird in einen Tornado gesogen und landet in einer Welt, die er noch nie zuvor gesehen hat: In OZ. Ab hier geht der Film in Farbe weiter.

OZ ist eine schillernde Welt voll von Wundern und Eigentümlichkeiten. Hier begegnet er der guten Hexe Theodora, die als er sich als Zauberer mit Namen OZ in Verzückung gerät, weil er die Erfüllung einer Prophezeiung sei, auf den das Land und seine Bürger schon lange warten würden. Er, OZ, der große Zauberer der kommen sollte, wäre derjenige der das Land von der bösen Hexe befreien würde, die den König von OZ ermordet hatte.

Gelockt von der Aussicht auf ein Königreich und Reichtum, spielt OZ die angebotene Rolle gerne weiter und bringt sich so in mehr Schwierigkeiten, als er vielleicht dachte.

An dem Film gab es wirklich gar nichts auszusetzen. Er war von vorne bis hinten toll.

1) Die Besetzung
James Franco als OZ war klasse. Er ist ja einfach ein durch und durch charmanter Kerl und den Verführer und Illusionisten zu spielen, der an nichts mehr als an sich selbst zweifelt, stand ihm wirklich außerordentlich gut. Mila Kunis, die die gute Hexe Theodora spielte gefiel mir auch gut, auch wenn sie erst nach der Wandlung ihrer Rolle wirklich Talent beweist. Ich mag ihr Gesichtchen einfach nicht und war daher froh, es nicht den ganzen Film über zu sehen. Ihr werdet wissen was ich meine, wenn ihr den Film selbst seht. Rachel Weisz ist eigentlich immer klasse und Michelle Williams….okay, einen muss es treffen, Michelle Williams ist einfach in meinen Augen fehlbesetzt. Sie ist eher der Typ für schwierige Rollen, wie zum Beispiel die Marilyn Monroe in My Week With Marilyn. Die süße gute Fee nehme ich ihr nicht wirklich ab.

2) Die Story
Die Story war wirklich schön! Mit all den erschaffenen Charakteren wie dem Porzellan-Püppchen, dem fliegenden Affen und den Munchkins und Tinkern in OZ haben die Drehbuchautoren Mitchell Kapner und
David Lindsay-Abaire eine wundervolle Wohlfühlwelt geschaffen. Es gibt Lacher an den richtigen Stellen, was zum Staunen, zum Gruseln, zum Weinen und zum Jubeln. Klasse fand ich es auch, wie sie es geschafft haben, auf der einen Seite an den Zauberer von OZ anzuschließen und auf der anderen Seite eine völlig neue Welt zu erschaffen.

3)Die Umsetzung
Die tolle Story wurde dann von Regisseur Sam Raimi und seinem Team richtig klasse umgesetzt. Mein besonderes Highlight: Der Soundtrack aus der Feder von Danny Elfman!

Trotz allem war ich am Ende des Filmes irgendwie unzufrieden. Es hat sich kein zufriedenes Gefühl eingestellt wie ich es normalerweise immer habe, wenn ich einen wahrlich guten Film gesehen habe. Ich versteh es nicht. Mal sehen, wenn ich den Film irgendwann einmal auf DvD noch einmal gesehen habe, wird sich vielleicht der Fehler finden. Oder meine Meinung ändern 🙂

Bild: moviepilot.de

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