Frank Turner und die Dropkick Murphys

Kinder, was für ein Abend! Es war so herrlich! Wir freuten uns nicht nur auf die Murphys, sondern natürlich auch auf Frank Turner, den ich allen von euch, die ihn noch nicht kennen wärmstens ans Herz legen möchte. Aber von vorne. Es war Gott sei Dank dieses Mal keine so lange Schlange vor der Mitsubishi-Electric-Hall wie vor ein paar Monaten bei Florence and the Mashine. Dieses Mal haben wir nur etwa eine halbe Stunde angestanden. Von Bier etc. haben wir abgesehen, weil es mit 4 Euro doch recht teuer war. Also direkt ab zur Platzsuche. Man kann ja in der Phillipshalle ( jaaa, ich weiß, so heißt sie nicht mehr, aber ich plädiere hier auf mein Gewohnheitsrecht) wunderbar auf den Rängen sitzen und so jede Gedrängel aus dem Weg gehen. Aber wer macht sowas schon auf einem Murphys Konzert? Der Stehbereich war zweigeteilt, einmal direkt vor der Bühne, dann eine Schleuse mit Wellenbrechern um einen Sicherheitsgraben zu bilden und dann dahinter Platz bis zu den Ausgängen. Da wir nicht pogen wollten entschieden wir uns nicht nach ganz vorne zu gehen, sondern direkt an die Absperrung, quasi die ersten im zweiten Bereich. Vorne wars wirklich ruhig. Ratet wo gepogt wurde….ich bin zu alt für den Scheiß, mein ganzer Körper schmerzt und ich bin voller blauer Flecken.
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Unsere erste Band war Cryssis, die Zweitband des Drummers der Toten Hosen, Vom Ritchie. Sein Bandkollege, Gitarist und Sänger Dick York, hat mich wirklich beeindruckt. Ich schätze ihn auf Ende 50, Anfang 60 und er ist wirklich mit Leib und Seele Musiker. Ihr neues Album Kursaal Nights habe ich mir gestern direkt gesichert 🙂

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Dann das eigentliche Highlight des Abends: Frank Turner mit The Sleeping Souls. Ich bin veriebt!^^ Einfach großartig. Um uns herum begann schon hier das Publikum zu kochen. Und dann brachen die Murphys über uns herein.

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Al Barr war ziemlich erkältet und heißer, hat den Abend aber trotzdem absolut gerockt.

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Natürlich sind die Fotos vom Smartphone nicht sonderlich gut. Entschuldigt das bitte.

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Hier noch die unvorteilhafteste Aufnahme, die man von Ken Casey, dem Sänger der Murphys machen konnte: Er stand plötzlich vor mir und stieg auf die Absperrung um mit dem hinteren Publikum zu singen. Damit er mich nicht erschlägt, habe ich seine Beine festgehalten. Ein Highlight!^^

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Zum Schluß, fast schon zur Tür hinaus, konnte das A-Hörnchen noch ein Foto mit Vom Ritchie abgreifen. Sie stellten fest, dass sie die gleichen Schuhe tragen. Vermutlich auch die gleiche Größe, so klein wie er ist 🙂 (Links ist Vom Ritchie, rechts das A-Hörnchen, nur noch mal um sicher zu gehen 😉 )

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Als Belohnung für das so geile und anstrengende Konzert ging es noch ins Mc Laughlins in die Düsseldorfer Altstadt. Ein, zwei, drei leckere Pints Murphys Irish Red gab´s da für die Schnecke. Da ich ja wirklich seeeehr wenig Alkohol trinke, war ich danach auch gut über meinen Pegel drüber.

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Heute morgen bekam ich dafür die Quittung. Natürlich sind es solche Tage, an denen schon am frühen Morgen das Telefon immer wieder klingelt und dann noch die Schwägerin mit dem Halbjahreszeugnis in der Tasche. Ihr Glück, dass sie auch Brötchen mitbrachte und ich schon eine Ibu intus hatte. Wirklich fit war ich den Tag über allerdings nicht und ich freue mich jetzt schon wieder auf´s Bett 😀
Gute Nacht Euch!

4 Kommentare zu “Frank Turner und die Dropkick Murphys

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