Wasser für die Elefanten

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Ich war ja sehr skeptisch, doch die Besetzung des Filmes und das Schwärmen meiner Freunde verführten mich schließlich, den Film zu sehen. Ich guckte ihn heute allein, da der Mann auf einem.Konzert war und von Filmen mit Robert Pattinson generell nichts hält (Potter ist hier die Ausnahme, aber das zählt ja nicht).

Ich muss sagen, ich weiß nicht so genau, wie ich den Film einordnen soll. Er ist solide wie einfach gemacht. Die Story ist schmal gehalten und alles andere als neu. Im Kampf gut gegen böse ist sie ausgewogen, an manchen Stellen für meinen Geschmack zu grausam. Ich kann mir ohne mit der Wimper zu zucken Kriegsfilme (auch Dokumentationen) ansehen, bei denen Menschen (auch Kinder) auf grausamste Weise ermordet werden. Das tangiert mich nicht sonderlich, Menschen sind halt so. Bei Tieren ist das anders. Sobald ein Tier auch nur schief angesehen wird, kann es mir den Film, wenn nicht sogar den Tag versauen.

Wie dem auch sei, zurück zum Film. Die Story spielt in der schillernden wie harten Welt des Zirkuslebens. Meiner Meinung nach eine ideale Gelegenheit für wirklich atemberaubende Bilder (á la Moulin Rouge z.B.). Nicht nur der Rahmen, auch die Zeit (30er Jahre), böte so viele Möglichkeiten, die meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurden.

Pattinson spielt gut, das kann man niht anders sagen. Natürlich bietet er dem weiblichen Publikum oft genug seinen besten Schlafzimmerblick. Was Sex angeht, enttäusht der Film. Reese Witherspoon ist eigentlich nur hübsch und Christoph Waltz, hach, Christoph Waltz, was soll ich sagen, er ist als Fiesling einfach großartig, aber ich fände es erfrischend wenn ich mal einen Film mit ihm sehe, in dem er keine Frau würgt. Das werde ich nachholen müssen.

Alles in allem also ganz nett, aber uch bin nicht traurig, ihn nicht im Kino gesehen zu haben.

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2 Kommentare zu “Wasser für die Elefanten

  1. Coole Kritik. 🙂 Ich wüsste auch nicht, ob ich mir den Film anschauen wollen würde oder nicht. Bei mir würde es nicht an Pattinson scheitern – den finde ich eigentlich gar nicht so schlimm -, sondern eher an der dünnen Story.
    Ich glaube, ich lese vorher das Buch.

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