Iron Sky

Ich habe ja schon lange nicht mehr über Filme geschrieben, die ich gesehen habe, was aber auch daran liegt, dass ich nicht sonderlich viel beeindruckendes gesehen habe. Gestern Abend allerdings, habe ich mit meinen Mäusen einen Film gesehen, auf den ich mich lange gefreut hatte, den ich dann doch nicht im Kino gesehen habe und wo ich später einfach nie dazu kam, ihn zu gucken: Iron Sky.

Schon als ich vor ein paar Jahren das erste Mal davon hörte, dass irgendwelche Finnen einen Nazifilm in Frankfurt drehen, in dem die Nazis sich seit ´45 auf der dunklen Seite des Mondes verstecken, musste ich herzlich lachen, das klang nach einem Film der meinem Humor voll in die Arme spielt.

Und gestern war es mir eine Wonne, den fertigen Film, gespickt mit wirklich bösen Anspielungen und ausgestattet mit einem phantastischen Soundtrack, endlich mit eigenen Augen zu sehen.
Er ist- ganz ohne Zweifel- unglaublich trashig. Aber das ist genau das, was ich bei solch einem Film erwarte. Ich bin, zugegeben, auch ein großer Fan von Skycaptain and the world of tomorrow, der in einem ähnlichen Filter abgedreht wurde und ebenfalls eine „Oldschool-Optik“ hat. Das mag ich.
Was vordergründig ein absoluter Klamauk zu sein scheint, vermittelt eine tiefgründige Botschaft und man fühlt sich nach Ende des Films unweigerlich betroffen und schwermütig. Die Menschheit ist schlecht und böse. Grandios!

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